|
|
 |
a/b-PortAnschlußmöglichkeit für analoge Telefone, Faxgeräte, Anrifbeantworter oder Modems an z.B. einer Telefonanlage oder einem ISDN-Adapter, der speziell für den EInsatz o.g. Analoggeräte das ISDN-Datensignal rückwandelt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
AirtimeAls Airtime bezeichnet man die Zeit, in der Sie via Mobilfunk ein Gespräch führen in der sie also selbst anrufen oder angerufen werden. Die Netzbetreiber verkaufen Airtime an Service Diensteanbieter (Service Provider). Airtime stellt die Abrechnungsgrundlage zwischen allen beteiligten Geschäftspartnern beim Mobilfunk dar. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
AlphaserviceUnter dieser Bezeichnung bietet D1 den Short Message Service (SMS) an. Per SMS können sich Mobilfunker über auf ihrer Mailbox eingegangene Nachrichten informieren lassen, außerdem kann man von SMS-tauglichen Mobiltelefonen auch Kurznachrichten zu anderen Mobiltelefonen übermitteln. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
AlphanumerikGrundsätzlich bezeichnet dieser Begriff die Übertragung von Buchstaben (alphabetischer Information) und Zahlen (numerischer Information). Bei Funkrufdiensten wie Cityruf, Eurosignal, Telmi oder Quix ist »alphanumerischer Empfang« eine höhere Komfortstufe als rein numerischer Empfang. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
A-NetzDas erste Mobilfunknetz in Deutschland. Es wurde 1958 eingeführt und arbeitete mit handvermittelten Verbindungen. Nach fast 20 Jahren war der Dienst schließlich technisch überholt und wurde 1977 eingestellt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
AuslandsgesprächeModerne digitale Mobilfunknetze wie D1, D2 und E-Plus sind für internationales Telefonieren ausgelegt. Sie können sich mit Ihrem Mobiltelefon und Ihrer Mobilfunkkarte auch in ausländische Funknetze einbuchen und dort telefonieren vorausgesetzt, der ausländische und Ihr eigener Netzbetreiber haben einen »Roaming-Vertrag« abgeschlossen.
BetriebsfunkEin räumlich begrenztes Mobilfunknetz für geschäftliche Anwendungen. Betriebsfunknetze sind in erster Linie für Sprache ausgelegt, können aber auch Daten transportieren. Beispiele sind etwa Taxi-Funknetze oder Funkanwendungen auf dem Betriebsgelände größerer Firmen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
BirdieMit ihrem »Birdie«-Dienst unternahm die Deutsche Telekom in einigen Orten Betriebsversuche für ein sogenanntes Telepoint-Netz: Die Feststationen dieses Funknetzes waren an ausgewiesenen Telefonzellen oder anderen markanten Punkten angebracht. Spezielle Handgeräte konnten in einem Radius von 200 Meter rund um die Feststationen mit dem Netz in Kontakt treten. Der Dienst wurde mangels Nachfrage nicht flächendeckend eingeführt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
BitfehlerrateBeim digitalen Mobilfunk können die Nutzdaten nicht völlig fehlerfrei übertragen werden. Solange die Fehler einen bestimmten Anteil der Gesamtinformationen nicht übertreffen, lassen sich diese Bitfehler jedoch durch spezielle Korrekturverfahren beheben. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
B-NetzNach dem A-Netz das zweite Mobilfunknetz in Deutschland. Das B-Netz wurde 1972 mit nur 37 Übertragungskanälen eingeführt, Anrufer mußten zudem wissen, in welcher Region sich der Empfänger aufhielt. 1980 wurde das B-Netz mit weiteren Funkkanälen ausgebaut. Man unterschied dann zwischen dem B1-Netz (37 Kanäle) und dem B2-Netz (75 Kanäle). Der Betrieb wurde Ende 1994 eingestellt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
BoosterSpezieller Verstärker, vor allem zum Ausgleich von Kabelverlusten bei Mobiltelefon-Halterungen und Mobiltelefonen im Auto. Ein Booster ist ein eigenständiges Funkgerät, das die Signale digital vom Mobiltelefon übernimmt. Die Funkleistung eines 2-Watt-Handys läßt sich mit einem Booster auf bis zu 8 Watt erhöhen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
BündelfunkMobilfunkdienst für betriebliche Anwendungen, zum Beispiel »Chekker« von der Deutschen Telekom. Im Gegensatz zum klassischen Betriebsfunk, bei dem mehrere Teilnehmer über einen gemeinsamen Kanal sprechen, können beim Bündelfunk einzelnen Teilnehmern bestimmte »Kanalbündel« zugeteilt werden. Ein konkreter Funkkanal wird erst zugewiesen, wenn der Benutzer eine Verbindung herstellt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
CarkitAutoeinbausatz für Mobiltelefon. Ein Carkit besteht üblicherweise aus einer Halterung mit Anschlüssen zum Laden der Akkuzellen, einer Verbindung zur Außenantenne am Auto und einer Freisprecheinrichtung. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Cell BroadcastVariante des Kurznachrichtendienstes SMS: In einer bestimmten Funkzelle werden Textbotschaften an alle Teilnehmer verschickt. So lassen sich technische Informationen über Wartungszeiten an der Basisstation, aber auch Verkehrs- oder Wetterinformationen verbreiten. Die »Zelleninfos« sollen 1997 in beiden deutschen D-Netzen eingeführt werden. Moderne Phase-II-Mobiltelefone sind bereits auf diese Funktion vorbereitet. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
C-NetzAnaloges Funktelefonnetz der Telekom, seit 1985 in Betrieb . Das C-Netz hat derzeit noch rund 600000 Abonnenten, die Teilnehmerzahlen sind zugunsten der digitalen Netze D1, D2 und E-Plus aber rückläufig. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
C-TelSeit 1995 offizielle Produktbezeichnung der Telekom (T-Mobil) für das analoge C-Netz und die darin angebotenen Dienste. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
CE-ZeichenPrüfzeichen der Europäischen Gemeinschaft (Communauté Européenne) über die elektromagnetische Verträglichkeit und Störfestigkeit von Geräten in der Unterhaltungselektronik. Seit Jahresanfang 1996 muß jedes neu verkaufte Gerät das CE-Zeichen tragen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
CLIPCalling Line Identifacation Presentation - Anzeige der anrufenden Nummer im Display bei verfügbarem Netzdienstemerkmal und geeigneten Telefonen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ChekkerRegionaler öffentlicher Bündelfunkdienst der Telekom (T-Mobil), der für die Kommunikation in großen Unternehmen gedacht ist. Mit ihm kann man innerhalb eines begrenzten Gebietes telefonieren sowie Text übertragen Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
DABAbkürzung für »Digital Audio Broadcast« ist das zukünftige Digitalradio-System. Zur Zeit laufen verschiedene Feldversuche. DAB bietet besseren Empfang und bessere Tonqualität als UKW. Serviceleistungen wie Verkehrsinfos in Textform und Kurznachrichten sollen es ergänzen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
DämpfungMaß für die Übertragungsverluste beim Transport elektrischer oder optischer Signale. Je geringer die Dämpfung eines Übertragungsmediums (Leitung, Funkkanal) ist, desto höher sind Reichweite und Qualität der Übertragung. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
DatenfunkDigitale Datenübertragung in Mobilfunk- und Satellitennetzen. Neben den Fax- und Datenmodi der D-Netze und des E-Netzes gibt es auch eigene Datenfunk-Netze wie Modacom, Mobitex oder Inmarsat. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
DCS 1800Der Übertragungsstandard »Digital Cellular System 1800« bildet die technische Grundlage für das E-Netz. Die Übermittlung erfolgt nach denselben Verfahren und Standards wie beim GSM (Technik der D-Netze), aber auf der höheren Frequenz 1800 Megahertz. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
DezibelTechnische Maßeinheit für Lautstärken, Signalpegel und ähnliches. Dezibel sind eine logarithmische Einheit: Ein Sprung von sechs Dezibel entspricht in der Realität einer Verdopplung: 87 Dezibel sind also doppelt so laut wie 81 Dezibel. Die Grundeinheit »Bel« ist nach Alexander Graham Bell (1847-1922) benannt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
DTXAbkürzung für »Discontinous Transmission«, etwa: »Übertragung mit Unterbrechungen«. Dieser Stromsparmodus reduziert in Mobilfunknetzen die Sendeleistung während des Gesprächs Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ECSAbkürzung für »European Communications Satellite System«. Von der europäischen Raumfahrtbehörde ESA geplantes Satellitensystem für Kommunikationsanwendungen. Das ECS-Projekt steht unter Leitung des Eutelsat-Konsortiums. Wichtigste Mitglieder: France Télécom, British Telecom, Deutsche Telekom und Telefonica, Spanien. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
EIRAbkürzung für »Equipment Identity Register« Register zur Identifikation von Mobiltelefonen anhand ihrer Seriennummer (»IMEI-Nummer«) im GSM-System. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
EMV»Elektromagnetische Verträglichkeit«. Sammelbegriff für die Wirkung von Funksendern auf Lebewesen und technische Systeme. Während die Ansprüche an die Störfestigkeit von elektrischen Geräten mittlerweile genormt sind (CE-Zeichen), sind die Grenzwerte für die Belastung von Menschen durch Funksender nach wie vor Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
E-PlusDrittes digitales Mobilfunknetz in Deutschland. Es arbeitet nach dem DCS-Verfahren auf Frequenzen um 1800 Megahertz und ist deshalb nicht kompatibel mit den GSM-Systemen D1 und D2, die um 900 Megahertz arbeiten. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ERMESAbkürzung für »European Radio Message System«. Das ERMES-System soll für Funkrufdienste das werden, was der GSM-Standard für Mobiltelefone bereits ist: ein europaweiter Standard für Paging-Netze, deren Kunden in vielen Ländern mit denselben Empfängern erreichbar sein wollen. ERMES unterstützt Nur-Ton-Rufe (acht verschiedene Tonsignale), numerische Nachrichten (bis 20 Ziffern) und alphanumerische Nachrichten, also Textübertragungen (bis 400 Zeichen). ERMES-Netze sollen in den kommenden Jahren in verschiedenen europäisc Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben hen Ländern, darunter auch Deutschland, eingerichtet werden.
EurosignalEuropäischer Funkrufdienst mit flächendeckender Versorgung in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Belgien und Holland. Übertragen werden ausschließlich Tonrufe, die Empfangsgeräte unterstützen bis zu vier Kanäle (unterschiedliche Rufnummern). Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
FDMAAbkürzung für »Frequency Division Multiple Access«, deutsch: Frequenzmultiplexverfahren. Technisches Grundprinzip aller heute angebotenen Mobilfunknetze: Die zur Verfügung stehenden Frequenzen werden in Teilbereiche für die Verbindung vom Mobiltelefon zur Basisstation und für die Verbindung der Basisstation zum Mobiltelefon aufgeteilt. In beiden Frequenzbereichen stehen gleichzeitig mehrere Übertragungskanäle zur Verfügung. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
FreisprecheinrichtungSpeziell abgestimmte Kombination aus Lautsprecher und Mikrofon, die es bei Mobiltelefonen (und anderen Telefonen) erlaubt zu telefonieren, ohne einen Hörer in der Hand zu halten. Eine intelligente Elektronik muß die Lautsprecher stumm schalten, so lange das Mikrofon »offen« ist. Umgekehrt dämpft sie das Mikrofon, wenn die Stimme des Gesprächspartners über Lautsprecher kommt; andernfalls würden Rückkopplungen auftreten. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
FrequenzmodulationVerfahren für Funkübertragungen, bei dem das Nutzsignal durch Frequenzänderungen einer Trägerschwingung transportiert wird. Das bekannteste Einsatzgebiet dieser Technik ist das UKW-Radio (FM). Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
FunkrufAllgemeine Bezeichnung für Paging-Dienste. Die Deutsche Telekom bietet zum Beispiel die Funkrufdienste Scall, Skyper, Cityruf und Eurosignal an. Von privaten Mitbewerbern gibt es unter anderem Quix und Telmi. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
FunkschattenBereich, in dem Berge, Gebäude oder ähnliches den Empfang eines Funksenders verhindern (abschatten). Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
GigalinkEnde 1995 eingeführtes Richtfunknetz der Deutschen Telekom. Es ermöglicht die kabellose Übertragung von digitalen Signalen bis zu 155 Megabit pro Sekunde. Die Telekom nutzt Gigalink vor allem für die Verbindung zwischen den einzelnen Fernvermittlungsstellen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
GPRS Der "General Packet Radio Service" ist die erste Vorstufe zu UMTS. Mit GPRS werden Daten in kleine Pakete zerlegt und beim Empfänger wieder zusammengesetzt. Das Verfahren ähnelt dem Internet-Protokoll; es ermöglicht eine deutlich bessere Ausnutzung der Mobilfunknetze sowie die gleichzeitige Übertragung von Sprache und Daten. Weiterer Vorteil: Der Kunde hat permanente Verbindung zum Netz, zahlt aber nur, wenn Daten eintreffen. Bis zu 115,2 Kilobit pro Sekunde lassen sich mit GPRS übermitteln, das damit fast doppelt so schnell wie ISDN ist. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
GPSAbkürzung für »Global Positioning System«. Ursprünglich von der US-Armee entwickeltes System, mit dem sich der eigene Standort weltweit auf weniger als zehn Meter genau bestimmen läßt. Zur Ortung dienen 24 Satelliten. Das US-Verteidigungsministerium kann die Genauigkeit der Ortung bestimmen, derzeit läßt es zivile Nutzung mit begrenzter Genauigkeit zu. GPS wird für Schiffahrt und Luftverkehr, zunehmend aber auch für Kfz-Navigationssysteme genutzt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Bezeichnung des in vielen Ländern gültigen Standards für digitalen, zellularen Mobilfunk. Die Abkürzung steht wahlweise französisch für »Groupe Spéciale Mobile«, die für die GSM-Entwicklung zuständige Unterorganisation der ETSI (»European Telecommunication Standards Institute«) oder englisch für »Global System for Mobile Communications«. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Halbduplex-ÜbertragungAuch »Wechselbetrieb«. Aus der Funktechnik übernommene Bezeichnung für Verbindungen, bei denen immer nur ein Teilnehmer übertragen kann. Wie bei Gegensprechanlagen ist zu einem bestimmten Zeitpunkt immer ein Teilnehmer der Sender und ein Teilnehmer der Empfänger. Bei modernen Funknetzen wie GSM oder Bündelfunk funktionieren die Verbindungen nach dem Vollduplex-Verfahren: Sender und Empfänger können sogar gleichzeitig sprechen und zuhören. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
HandoverEnglisch für Zellenwechsel. Verläßt ein Mobilfunkteilnehmer (etwa im Auto unterwegs) eine Funkzelle und wechselt in eine benachbarte Zelle, muß ein eventuell geführtes Gespräch von einer Basisstation zur anderen übergeben werden. Dieser Übergabevorgang heißt im Mobilfunk-Slang »Handover«. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
HeimatregisterDeutsche Bezeichnung für das »Home Location Register« (HLR), die zentrale Teilnehmer-Datenbank eines Mobilfunknetzes. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
HertzInternational übliche Einheit für Frequenzen. Ein Hertz entspricht einer Schwingung pro Sekunde, ein Kilohertz 1000 Schwingungen und ein Megahertz 1 Million Schwingungen. Benannt nach dem deutschen Physiker Heinrich Hertz (1857 bis 1894). Er entdeckte unter anderem die elektromagnetischen Wellen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
IMEI-NummerAbkürzung für »International Mobile Equipment Indentification«. Jedes GSM-Mobiltelefon besitzt eine eigene, fest eingestellte Kenn-Nummer. Anhand dieser Nummer kann das Netz ein bestimmtes Gerät identifizieren. Die IMEI-Nummern gestohlener Geräte werden im Equipment Identity Register (EIR) des Mobilfunknetzes gespeichert. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
International Roamingenglischer Fachbegriff für das Telefonieren mit dem eigenen Mobiltelefon in einem ausländischen Mobilfunknetz. Roaming ist möglich, wenn im betreffenden Land ein GSM-Mobilfunknetz existiert, und der Betreiber des eigenen Funknetzes mit dem ausländischen Anbieter einen Roaming-Vertrag geschlossen hat. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Intra-GSMProduktbezeichnung der T-Mobil für die Kombination von GSM-Mobilfunk und Autoelektronik, etwa zum Wiederauffinden gestohlener Fahrzeuge oder zur Verkehrsnavigation. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
IridiumGeplantes Projekt für ein weltweites, satellitengestütztes Kommunikationsnetz. Für das Iridium-Netz sollen 66 Satelliten in einer Höhe von rund 800 Kilometern (Low Earth Orbit) die Erde umkreisen. Iridium-Telefone werden voraussichtlich nicht größer als heutige Mobiltelefone sein. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
KanalAllgemeine Bezeichnung für den Übertragungspfad einer Nachricht. Beim Mobilfunk ist meist der Funkkanal gemeint: Auf einer Funkfrequenz lassen sich durch Nutzung mehrerer Zeitschlitze bis zu acht GSM-Verbindungen gleichzeitig übertragen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Kapazitätvon Akkus: das Speichervermögen einer Energiezelle wird in Milliampèrestunden (mAh) angegeben. Je nach Stromaufnahme des Verbrauchers läßt sich daraus die Standzeit ermitteln: Besitzt ein Mobiltelefon einen Akku mit einer Kapazität von 1200 mAh und verbraucht es im Bereitschaftsmodus durchschnittlich 18 Milliampère, so bleibt das Gerät mit diesem Akku circa 66 Stunden empfangsbereit. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
KartenleserVorrichtung zum Auslesen der Mobilfunk-Karte. Ältere C-Netz-Mobiltelefone lasen den Magnetstreifen auf der Rückseite der Karte, alle modernen Mobilfunkgeräte lesen den auf der Karte enthaltenen Chip aus. Bei Autotelefonen ist der Kartenleser häufig eine eigene Einheit oder im Bedienhörer integriert. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Kurznachrichtendienstenglisch »Short Message Service«, kurz SMS. Sonderfunktion digitaler Mobilfunknetze, die ohne Aufbau einer Gesprächsverbindung kurze Mitteilungen an ein Mobiltelefon übermittelt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Lambda-StrahlerIn der Funktechnik gibt der griechische Buchstabe l (Lambda) die Wellenlänge der übertragenen Frequenz an. Im D-Netz beträgt die durchschnittliche Wellenlänge rund 33,3 Zentimeter. Mobilfunk-Antennen können diese Frequenzen besonders gut empfangen, wenn ihre Strahlerlänge ein Vielfaches der Wellenlänge Lamba beträgt. Auto-Antennen sind deshalb häufig 33,3 oder 66,6 Zentimeter lang, Antennen von Mobiltelefonen haben oft Lambda-Halbe- (16,6 cm) oder Lambda-Viertel-Strahler (8,3 cm). Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Lithium-Ionen-AkkuModernste Bauart für Stromspeicher, die dreimal mehr Energie pro Gewicht und zweimal mehr Energie pro Volumen speichern kann als konventionelle Nickel-Cadmium-Akkus. Ihre positive Elektrode ist aus Lithiummetalloxyd gefertigt, die negative aus speziellem Kohlenstoff. Li-Ion-Akkus benötigen eine spezielle Ladetechnik und sind teurer als NiCd- oder NiMH-Akkus. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Location UpdateAktualisierung der Verwaltungsdaten in einem Mobilfunknetz, wenn ein Gespräch von einer Basisstation zu einer benachbarten Basisstation weitergegeben wurde. Die Daten werden im Home Location Register und Visitor Location Register des Funknetzes aktualisiert. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Long Term Predictiondeutsch: Langzeitvorhersage. Diese Funktion wird bei der Sprachkompression im GSM-Standard benutzt, um Vorhersagen über den wahrscheinlichen Signalverlauf im nächsten Zeitabschnitt treffen zu können. Auf diese Weise läßt sich die Kompression der Sprachdaten optimieren. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
MailboxElektronischer Anrufbeantworter im Mobilfunknetz, bei D1 und im C-Netz auch Mobilbox genannt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
nontransparenter ModusBei GSM-Datenfunk ein Übertragungsmodus mit Fehlerkorrektur. Im Gegensatz dazu steht der »transparente Modus«, bei dem die Daten ohne Korrekturen übertragen werden. Im transparenten Modus sorgen die verbundenen Gegenstellen mit eigenen Verfahren wie MNP5 oder V.42bis für eine Fehlerkorrektur. Im nontransparenten Modus übernimmt das Netz diese Funktion. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Notizbuch-FunktionFunktion von Komfort-Mobiltelefonen, die es erlaubt, kurze Notizen wie Rufnummern oder Termine in einem eigenen Sprachspeicher aufzuzeichnen. Die Aufzeichnungsdauer beträgt meist nur 20 bis 30 Sekunden. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Numerik-PagerPagingsysteme, bei denen Nachrichten nur in Form von Ziffernketten übertragen werden. Zum Beispiel die klassische Scall-Variante oder die Numerik-Klasse bei Cityruf. Im Gegensatz dazu stehen »Alphanumerik-Pager«, die auch Buchstaben empfangen, etwa Scall XL oder die entsprechende Klasse beim Cityruf. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Nur-Ton-PagerPagingsysteme, die gar keine Text- oder Ziffern-Nachrichten empfangen, sondern nur durch einen Signalton auf die Anwahl einer bestimmten Rufnummer reagieren. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
OdysseyGeplantes satellitengestütztes Mobilfunknetz der US-Firma TRW und der kanadischen Firma Teleglobe, mit Beteiligung von Bosch und dem französischen Thomson-Konzern. 12 Satelliten (plus zwei Reservesatelliten) in etwa 10000 Kilometer Orbit sollen für eine weltweite Erreichbarkeit des Netzes sorgen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
OmniportIn Frankreich 1988 gegründeter Paging-Dienst, in Deutschland seit 1994 in Betrieb. Die Omniport-Signale werden über das RDS-Signal (Radio-Daten-System) bundesweit über circa 140 Sendestationen flächendeckend ausgestrahlt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
On-Steel-AntenneSpezielle Ausführung von Magnetfußantennen für den variablen Einsatz an Fahrzeugen. Bei der »On-Steel-Antenne« sind Strahler und Magnetfuß eine eigene, vergossene Einheit. Normale Magnetfußantennen besitzen dagegen ein Universalgewinde, das einen Wechsel des Strahlers erlaubt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
OrtungssystemSystem zur genauen Positionsbestimmung, zum Beispiel von Fahrzeugen. Das bekannteste Ortungssystem ist das vom US-Militär übernommene GPS (Global Positioning System). Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
PicozellenDie kleinste Ausführung von Mobilfunkzellen. Picozellen haben einen Durchmesser von wenigen 100 Meter und kommen nur in ausgewiesenen Kleinzellen-Netzen vor. Diese Netzstruktur verwenden die Mobilfunkbetreiber in Städten und dicht besiedelten Gebieten mit hohem Gesprächsaufkommen. Da auf gleicher Fläche mehr Zellen untergebracht werden, läßt sich die Kapazität eines Mobilfunknetzes durch den Einsatz von Picozellen leicht erweitern. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
PINAbkürzung für »Personal Identification Number«. Die Geheimzahl, mit der Sie sich nach Einschalten des Mobiltelefons als Besitzer der eingelegten Mobilfunkkarte identifizieren. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
PreselectionMit Preselection bezeichnet man ein Verfahren, das es ermöglicht, jedes Gespräch über einen Anbieter seiner Wahl zu führen, ohne daß man dabei anders wählen müßte als bisher. Anfang 1998 war dies bei allen Telefonkunden die Deutsche Telekom AG. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ReferenzstrahlerMobilfunkantenne, die als Vergleichsgerät ausgewählt wird, um Eigenschaften verschiedener Antennen untereinander vergleichen zu können. In der Mobilfunktechnik wird üblicherweise ein Lambda-Viertel-Strahler als Referenzstrahler genutzt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
RLPAbkürzung für »Radio Link Protocol«. Fehlergesichertes Übertragungsprotokoll beim Datenfunk, entspricht der sogenannten »nontransparenten Datenübertragung«: Fehler auf der Funkstrecke werden vom Mobiltelefon und von der Mobilfunk-Basisstation automatisch erkannt und behoben. Allerdings lassen sich Fehler im kabelgebundenen Teil der Übertragung mit RLP nicht beheben. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
RoamingFachbegriff für das mobile Telefonieren im Ausland: Man bucht sich mit der eigenen Mobilfunkkarte in einem fremden Netz ein. Besteht zwischen dem eigenen Netzbetreiber und dem fremden Netz ein »Roaming-Vertrag«, werden abgehende und auch ankommende Anrufe zwischen dem ausländischen Netz und dem Heimatnetz ausgetauscht. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
RufzoneEinige Funkrufnetze sind in regionale Bereiche unterteilt. Beim Cityruf kann der Kunde zum Beispiel wählen, ob er nur in bestimmten Zonen (Regionalbereich, Variobereich) oder im gesamten Versorgungsgebiet erreichbar sein will. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Scall, SkyperFunkrufdienste der Deutschen Telekom für private Anwender. Beide nutzen für die eigentliche Paging-Übertragung das Cityruf-Netz. Im Scall-Dienst können ausschließlich numerische Nachrichten übertragen werden, im Skyper-Dienst zusätzlich auch Textmitteilungen. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Service-Providerauch Diensteanbieter genannt. debitel bietet als Europas größte netzunabhängige Telefongesellschaft das komplette Angebot zur mobilen Kommunikation. Diensteanbieter vermarkten in erster Linie Mobilfunkkarten. Die Service-Provider kaufen »Airtime« von den Mobilfunk-Netzbetreibern, sind in ihrer Tarifgestaltung jedoch völlig frei. Üblicherweise gibt es im Angebot eines Diensteanbieters alle drei deutschen Netze (D1, D2 und E-Plus), wobei für jedes Netz mehrere unterschiedliche Tarifvarianten angeboten werden. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
SMSAbkürzung für englisch »Short Message Service«, der Kurznachrichtendienst in Mobilfunknetzen. SMS wird unter anderem zur Benachrichtigung des Teilnehmers durch seine Mailbox eingesetzt. Mit modernen Mobiltelefonen lassen sich auch abgehende Kurznachrichten an andere Mobilfunk-Teilnehmer verschicken. In der Regel ist die SMS-Übertragung nur innerhalb desselben Netzes möglich, mittlerweile gibt es jedoch auch verschiedene netzübergreifende Angebote. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
SIM-KarteAbkürzung für »Subscriber Identity Module«. Fachbegriff für die Mobilfunkkarte. Sie muß ins Mobiltelefon eingesteckt und durch Eingabe einer PIN aktiviert worden sein, um selbst telefonieren oder Anrufe entgegennehmen zu können. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
SprachboxFachbegriff für die in Mobilfunknetzen übliche Anrufbeantworterfunktion, auch »Mailbox«, »Voicebox« oder »Mobilbox« genannt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
TDMAAbkürzung für »Time Division Multiple Access«. Fachbegriff für das in Mobilfunknetzen übliche Zeitschlitz-Verfahren (oder »Zeitmultiplex-Verfahren«, wie die Techniker sagen). Auf einem Funkkanal werden gleichzeitig bis zu acht Gespräche abgewickelt. Jeder Teilnehmer erhält dabei einen bestimmten Anteil oder Zeitschlitz der gesamten Übertragungszeit. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
TonrufEinfachste Rufklasse bei Paging-Diensten: Dem Empfänger wird ein Anruf auf seiner Funkrufnummer nur durch ein Tonsignal am Pager mitgeteilt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
transparenter ModusÜbertragungsart bei Datenfunk. Das Mobilfunknetz kümmert sich nicht um eine Fehlerkontrolle, die Daten werden ungesichert zwischen Mobilfunk-Basisstation und Mobiltelefon übertragen. Üblicherweise findet dennoch eine Fehlerkorrektur statt, für die aber nicht das Mobilfunknetz zuständig ist, sondern die beiden verbundenen Endgeräte in Eigenregie zum Beispiel nach dem Modem-Fehlerkorrekturstandard V.42. Vorteil dieses Verfahrens: Die Sicherung findet auf der gesamten Übertragungsstrecke und nicht nur auf der Funkstrecke (wie beim »nontransparenten Modus« oder RLP-Verfahren) statt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ÜbersprechenNicht völlig vermeidbarer Effekt bei jeglicher Informationsübertragung: Signale des Nachbarkanals oder des benachbarten Kabels streuen in stark abgeschwächter Form auf den eigenen Übertragungskanal ein. Die Netzknoten und Endgeräte müssen die unerwünschten Signalanteile mit Filtern so weit eliminieren, daß sie das eigene Nutzsignal nicht stören. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
UITAbkürzung für »Union Internationale des Télécommunications«, den französischen Namen der sonst eher als »ITU« bekannten weltweiten Telekommunikations-Union. Sie ist für Standardisierungen bei Übertragungsverfahren, Diensten und Frequenzbelegungen zuständig. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
UplinkFachbegriff für die Kontaktaufnahme eines Endgeräts oder Senders mit einem Satelliten. Satelliten-Telefone müssen einen Uplink durchführen, um bereit für abgehende oder ankommende Gespräche zu sein. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
UMTSAbkürzung für »Universal Mobile Telecommunications System«. Dieses zukünftige Mobilfunksystem ist als Nachfolger des heute aktuellen GSM-Standards geplant. Es soll weltweit etwa ab dem Jahr 2005 einsatzbereit sein und setzt gleichermaßen auf terrestrische Funk-Basisstationen wie Satellitenzugänge. Die Sprachqualität soll sich nicht mehr vom Festnetz unterscheiden, für Multimedia-Datenübertragungen stehen pro Verbindung variable Kapazitäten bis zu zwei Megabit pro Sekunde zur Verfügung. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
USDCAbkürzung für »United States Digital Cellular Network«. Eines der verschiedenen in den USA anzutreffenden Mobilfunknetze, hier in digitaler Ausführung. USDC ist nicht kompatibel zum in Europa verbreiteten GSM-Standard. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
VDA-RichtlinienDer »Verband der Deutschen Automobilindustrie« VDA hat verschiedene Richtlinien rund um GSM-Autotelefone und Auto-Antennen festgelegt. Sie legen die Normwerte und System-Standards für Mobiltelefone fest, die für den Einbau in Kraftfahrzeuge vorgesehen sind. Außerdem beschreiben die VDA-Richtlinien auch Prüfverfahren für Autotelefone und ihre Komponenten. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
VoiceboxFachbegriff für die in Mobilfunknetzen übliche Anrufbeantworterfunktion, auch »Mailbox«, »Sprachbox« oder »Mobilbox« genannt. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
VPNAbkürzung für »Virtuelle private Netze«. Dieser Fachbegriff bezeichnet Telekommunikations-Dienstleistungen in einem öffentlichen oder privaten Netz, hinter denen jedoch kein eigenes Netzwerk steht. Eine Variante für die Realisierung solcher virtuellen Netze ist die Nutzung des GSM-Mobilfunks. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
VLRAbkürzung für englisch »Visitor Location Register«. Bestandteil der Netzstruktur eines GSM-Mobilfunknetzes. In dieser Datenbank werden Besucher (engl. »visitors«) gespeichert also Teilnehmer anderer Netze, die sich gerade per »Roaming« im betreffenden Netz aufhalten. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
VSATAbkürzung für englisch »Very Small Aperture Terminal«. Satelliten-Funknetz, das für Endgeräte mit sehr kleinem Antennendurchmesser konzipiert ist. Die Bodenstationen senden über Satelliten-Schüsseln mit Durchmessern zwischen 60 Zentimeter und 2,40 Meter, die Endgeräte arbeiten zum Teil mit noch kleineren Antennendurchmessern. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
WarteschlangeBei vorübergehenden Netzengpässen werden Anrufwünsche im C-Netz in eine Warteschlange gestellt. Die weiterführende Verbindung wird bereits aufgebaut, so daß auch der Empfänger beim ankommenden Anruf die Nachricht »Bitte warten« hört. Wird ein Funkkanal frei, rückt der nächste in der Warteschlange stehende Teilnehmer nach. Im GSM-Netz gibt es diese Funktion nicht, es weist abgehende Mobilfunkanrufe bei Netzüberlastung mit einem entsprechenden Hinweis ab. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
WAPWAP: Das "Wireless Application Protocol" bringt erstmals Internet-Inhalte aufs Handy. Mit einem kleinen Microbrowser lassen sich Seiten aus dem Web in Textform darstellen Obwohl sich im Prinzip jede Internet Seite aufrufen lässt, basteln die Netzbetreiber an speziellen Portalen, die auf das neue Medium zugeschnitten sind. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
WARCAbkürzung für »World Administrative Radio Conference«, auf deutsch: Weltfunkkonferenz. Internationals Gremium, das für die weltweite Zuweisung von Frequenzen für Funkdienste aller Art zuständig ist. Die erste solche Konferenz fand 1906 in Berlin statt, zwischenzeitlich wurden die Zuständigkeiten der WARC an die ITU (»International Telecommunications Union«) übergeben. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
WellenlängePhysikalische Größe zur Beschreibung von Funkwellen. Die Wellenlänge ist die Strecke, die von einer vollständigen Schwingung eingenommen wird. Bei der GSM-Funkfrequenz von 900 Megahertz beträgt die Wellenlänge gerade mal 0,0000001 Zentimeter. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
WiedereinbuchungszeitDie Zeit, die ein Mobiltelefon nach Verlust des Netzkontaktes bis zum Wiederherstellen der Gesprächsbereitschaft braucht. Sie liegt bei modernen Geräten in der Größenordnung von 10 Sekunden. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
Yagi-AntenneSpezielle Ausführung von Richtfunkantennen, die von Mobilfunknetzen für die Kommunikation von Basisstationen (auch Funkfeststationen genannt) genutzt werden. Sie strahlen gleichzeitig in zwei Richtungen ab, um Funkkontakt mit zwei unterschiedlichen Bezugs-Stationen aufnehmen zu können Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ZentralkanalBei modernen Telekommunikationsnetzen, darunter auch sämtlichen heute in Betrieb befindlichen Mobilfunknetzen, werden Steuerinformationen wie Anwahl, Anrufsignalisierung und ähnliche Informationen nicht über den Sprachkanal, sondern einen eigenen Steuerkanal übertragen. Techniker sprechen vom »Zentralkanal«. Diese Bezeichnung meint keinen Kanal eines speziellen Netzes, sondern den grundsätzlichen Aufbau mit getrennten Kanälen für Nutzinformationen und Steuerdaten. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ZelleAlle aktuellen Mobilfunknetze sind cellular, also in einer Zellenstruktur aufgebaut. Die Größe der Zelle entscheidet darüber, wie viele Teilnehmer gleichzeitig telefonieren können. Verläßt ein beweglicher Teilnehmer, etwa ein fahrendes Auto, seine Funkzelle, wird die Verbindung automatisch vom Netz an die Nachbarzelle übergeben. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
ZeitschlitzAuf einem Funkkanal werden beim GSM-Mobilfunk bis zu acht Gespräche gleichzeitig übertragen. Tatsächlich funken die acht Teilnehmer auf ihrem Kanal zu leicht versetzten Zeitabschnitten, den sogenannten Zeitschlitzen. Ein Zeitschlitz hat eine Dauer von 577 Mikrosekunden, pro Sekunde erhält ein Teilnehmer knapp 13000 mal »seinen« Zeitschlitz. Zurück zur letzten besuchten Seite Nach oben
|